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Pheromone

Pheromone – was ist dran am erotischen Parfüm?

Ein Selbstversuch

Seit einigen Jahren ist in den Medien ja immer wieder die Rede von Pheromonen. So nennt man die sexuellen Lockstoffe, die eine große Rolle beim Paarungsverhalten und bei der Partnerwahl spielen sollen. Anbieter von synthetisch hergestellten Pheromon-Parfüms werben mit vielseitiger Anwendbarkeit: nicht nur beim modernen urbanen Balzverhalten, sondern auch, um sich andere Menschen gewogen zu machen, zum Beispiel auf Reisen oder im Büro als Mittel gegen Mobbing. Ich habe mir ein Pheromon-Parfüm gekauft und wage den Selbstversuch.

 

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Sich gut riechen können

Die Idee, dass der Duft über Sympathie oder Abneigung entscheidet, ist nicht neu. Neu unter Großstadt-Singles sind allerdings sogenannte Schnüffelpartys: Anhand eines getragenen T-Shirts wird dabei der passende Flirtpartner gefunden. Und angeblich hat dieser Geruchstest bessere Erfolgsaussichten bei der Partnerfindung als ein herkömmlicher Psychotest. Und warum? Ganz einfach: Weil er natürlich ist, biologisch einprogrammiert sozusagen. Aber es kann dabei auch getrickst werden, und zwar mit Pheromon-Parfüm. Das will ich jetzt endlich testen. Aber welches Parfüm ist überhaupt das richtige für mich?

Das Angebot an Pheromon-Parfüms ist ebenso vielseitig wie seine Namen vielversprechend: Hot Woman, Love and Desire, Liquid Trust. Für meinen Selbstversuch kaufe ich ein geruchloses Parfüm, das man pur oder mit dem normalen Parfüm vermischt auftragen kann. Doch dann die erste Enttäuschung: Der Pheromon-Cocktail riecht irgendwie süßlich, obwohl er doch vollkommen geruchlos sein soll. Das mag ich überhaupt nicht. Um den Geruch zu überdecken trage ich mehr Parfüm auf als sonst. Klarer Minuspunkt.

Ein Sprühstoß, und das Liebesparfüm entfaltet seine Wirkung. So jedenfalls wird es angepriesen. Der Duft soll länger halten, wenn man das Parfüm auf die Klamotten sprüht, da Hautschweiß die Pheromone zersetzt. Doch das lass ich lieber – ich mache gerne Experimente, aber ich will danach nicht meine gesamte Garderobe reinigen müssen. Also benetze ich meinen Hals und mein Handgelenk ein wenig, und ab geht’s in den Club. Die Wirkung soll ja sofort einsetzen, wenn man dem Hersteller glauben darf.

Der große Nachteil am öffentlichen Rauchverbot: Es riecht nach einer klebrig-schwülen Mischung aus verschütteten Getränken und Schweiß. Ich frage mich, wie in dieser Atmosphäre ein attraktiver Kerl auf meine Duftstoffe anspringen soll. Anscheinend gar nicht, wie’s aussieht. Ich gehe näher ran an den Mann, was im Gedränge okay ist, aber auf der Tanzfläche doch eher aufdringlich wirkt. Und funktioniert es? Nein. Ein Abend wie immer: ein paar nette Flirts, mehr nicht. Am dritten Tag meines Selbstversuchs versuche ich mein Glück im Büro und habe dazu eine höhere Dosis aufgesprüht. Ich bilde mir ein, dass der eine Kollege irgendwie netter und hilfsbereiter ist als sonst. Bei meinem Büronachbarn wirkt es jedenfalls nicht; unbeeindruckt ist er von meiner unsichtbaren Pheromon-Wolke. Das Fazit: interessantes Experiment, aber leider keine Eroberung für mich.

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So wirken Pheromone

Um paarungsbereite Männer anzulocken, haben Frauen während ihres Eisprungs einen speziellen Körpergeruch; aber auch Männer verströmen durch ihren Schweiß Pheromone. Die geruchlosen Stoffe werden nicht direkt über die Nase, sondern vermutlich über das in der Nasenscheidewand liegende Vomeronasale Organ (VNO) aufgenommen. Wie dies allerdings genau funktioniert, ist in der Wissenschaft weiterhin umstritten.

Was die Wissenschaft sagt

Pheromone sind in unserem Schweiß und anderen Körperflüssigkeiten konzentrierte Botenstoffe, die einen direkten Einfluss auf das Verhalten unserer Mitmenschen haben – insbesondere auf deren Sexualverhalten. Die Wissenschaft vermutet, dass diese natürlichen sexuellen Lockstoffe bei unserem Paarungsverhalten eine große Rolle spielen. Einige Studien legen nahe, dass Männer, die überdurchschnittlich viele Pheromone produzieren, tatsächlich mehr Erfolg bei Frauen haben.

Hier ein sehr interessantes Video über das Mysterium Pheromone:

So gewinnen Sie die Oberhand

Leider produziert nicht jeder Mann gleich viele Pheromone; außerdem führt tägliches Duschen, Einseifen und das Auftragen von allerlei Duftwässerchen dazu, dass die körpereigenen Lockstoffe übertüncht oder sogar vollständig entfernt werden. Zum Glück gibt es synthetische, im Labor hergestellte Pheromone, die eine ganz ähnliche Wirkung haben wie die echten und so manchem Mann einen echten Vorteil bei der Eroberung von Frauen bieten können.

Ein Liebestrank?

Nein, Pheromone sind leider keine Zaubermittel, die sofort unsterblich verliebt machen. Sie steigern einfach nur die Anziehung. Das heißt im Klartext: Wenn Mann grob oder unsympathisch ist, wird auch das erotischste Parfüm keine Frauenherzen höher schlagen lassen (manche Anbieter behaupten leider das Gegenteil). Die gute Nachricht für vom Schicksal weniger begünstigte Männer: Durch Pheromone können die ungerechten Vorteile, die die Don Juans dieser Welt genießen, ausgeglichen werden. So kann jeder Mann das Interesse von begehrten Frauen wecken. Und wer möchte das nicht?

Wo bekomme ich Pheromone her?

LuvEssentials bietet Ihnen sorgfältig komponierte Pheromonmischungen wie den Scent of Eros for Men – ein gefeierter Duft, der schon vielen Männern geholfen hat, Frauen zu erobern und somit ihr Liebesleben zu entzünden. Schauen Sie sich unten das gesamte Sortiment von LuvEssentials an.

Pheromone gibt es auch für Frauen

Wussten Sie, dass sogenannte Copulin-Pheromone die für den Sexualtrieb verantwortlichen Botenstoffe im männlichen Gehirn schnell ansteigen lassen. Das ist pure Biologie: Sie werden spüren, wie Sie auf die Herren der Schöpfung sexuell noch attraktiver wirken. Darüber hinaus sollen Copulin-Pheromone bestimmte Neurotransmitter freisetzen, die das sexuelle Interesse und die Erregung des Mannes merklich anschwellen lassen.

Männern so richtig den Kopf verdrehen

Die Welt ist ungerecht: Manche Frauen produzieren mehr Copulin-Pheromone als andere. Außerdem ist unser tägliches Pflegeprogramm – all die Seifen, Shampoos und Cremes – schuld daran, dass die natürlichen Lockstoffe nicht mehr wahrgenommen oder sogar vollständig abgewaschen werden. Wenn Sie top gepflegt und gleichzeitig eine Pheromonbombe sein möchten, sollten Sie einmal synthetisch hergestellte Copulin-Pheromone probieren. Damit gewinnen Sie die Oberhand über Ihre Konkurrentinnen.

Wunder dürfen Sie davon aber nicht erwarten

Copulin-Pheromone steigern die weibliche Attraktivität. Zweifellos. Das heißt aber nicht, dass Ihnen die Männer auch dann zu Füßen liegen werden, wenn Sie kratzbürstig, zickig und unausstehlich sind. Manche Pheromon-Hersteller behaupten so etwas ja allen Ernstes. Nein, Sie müssen durchaus auch selbst etwas dazu beitragen. Seien Sie charmant und verführerisch – dann können Copulin-Pheromene Ihnen wirklich dabei helfen, dass die Männer auf Sie fliegen. Klingt doch gut, oder?

Wo gibt es Copulin-Pheromone zu kaufen?

Bei LuvEssentials bekommen Sie hochwertige und sorgfältig aufeinander abgestimmte Pheromon-Produkte, die Ihr Liebesleben so richtig anheizen können. Der Scent of Eros for Women zählt zu den beliebtesten erotischen Parfüms für Frauen. Aber LuvEssentials hat noch mehr im Angebot. Schauen Sie sich unten die gesamte Produktpalette an.

Aus der Geschichte der Pheromone

James Vaughn Kohl hat als erster Wissenschaftler Pheromone systematisch und exakt erforscht. Im Jahr 1992 stellte er seine Ergebnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft vor. Kohl schreibt und doziert sowohl für ein wissenschaftliches als auch für ein Laienpublikum. Akribisch verfolgt und bewertet er wissenschaftliche Fachpublikationen, die sich mit menschlichen Pheromonen im Allgemeinen und seiner eigenen Theorie im Besonderen beschäftigen.

Erst kürzlich gelang Kohl ein wissenschaftlicher Nachweis für den neurophysiologischen Mechanismus der Pheromon-Rezeption des Menschen: Er lokalisierte hormonproduzierende Gewebezellen in einem bestimmten Hirnareal, die für die sensorische Integration von olfaktorischem und visuellem Input und damit für die Entwicklung von sexuellen Vorlieben verantwortlich sind.

Für die Veröffentlichung Menschliche Pheromene – Eine Kombination aus Verhaltensbiologie und Endokrinologie, die er zusammen mit namhaften Forschern aus Wien herausgegeben hat, erhielt Kohl 2001 einen wissenschaftlichen Preis. Ebenfalls preisgekrönt ist sein 2007 erschienener Artikel über multisensorische Integration, Das Auge des Geistes: Menschliche Pheromone, Neurowissenschaft und sexuelle Präferenzen des Mannes. Es kommt nicht oft vor, dass Forscher Preise in mehreren wissenschaftlichen Fachgebieten bekommen. Aber Kohl hat es geschafft: 2001 in den Neuro- und 2007 in den Sozialwissenschaften.

Referenzen

Seit 1974 ist Kohl als medizinischer Wissenschaftler tätig. Über 20 Jahre lang hat er sich dem Zusammenhang zwischen Geruchssinn und der Entwicklung sexueller Vorlieben beim Menschen gewidmet. Im Gegensatz zu vielen Forschern, die mit nichtmenschlichen Objekten arbeiten, verwenden medizinische Laborwissenschaftler die neuesten Technologien aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen, um somit eine Vielzahl von hochspezialisierten medizinisch-diagnostischen Tests am Menschen durchzuführen.

Wichtiger Hinweis

Die von uns dargestellten Informationen, gelten als wissenschaftlich als nicht entgültig erwiesen. Gewisse Informationen basieren auch auf subjektiven Eindrücken von uns. Wir bitten Sie das zu beachten das wir keine Gewähr oder Gewährleistung übernehmen können!

Bildnachweise:

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